Rundgang in  Donaueschingen

Unsere erste Station ist Donaueschingen, mit Nahverkehr über Karlsruhe recht gut zu erreichen. Wir kommen nachmittags gegen 15:30 mit 15 Minuten Verspätung an. Rechtzeitig, um noch einen ausführlichen Rundgang durch die Stadt zu unternehmen. In der Nähe unseres Hotels Hirschen ist das blaue Rathaus mit dem Musikantenbrunnen. Auf dem Marktplatz gibt es Milchkaffee und Käsekuchen, bevor wir uns den künstlich eingefassten Donauquellbrunnen neben dem Schloss und dem Schlosspark anschauen. Der Boden der Quelle ist übersät von Münzen.

Durch den Schlosspark über und entlang der Brigach kommt man dann zum wirklichen Donauursprung, dem Zusammenfluss von Brigach und Breg. Ein Radler meint, wenn es so weiter geht, dann haben wir hier bald die zweite Donauversickerung. In der Tat scheint insbesondere die Breg ziemlich wenig Wasser zu führen. Ein langer Baumstamm symbolisiert den Zusammenfluss und zeigt verschiedene Orte und Bauwerke, die im weiteren Verlauf der Donau folgen.

Durch den Schlosspark, immer noch im Privatbesitz des Fürstenhauses, das ihn den Untertanen öffentlich zur Verfügung stellt, gibt es verschiedene Denkmäler, einen See mit Insel und Pfauen und viele interessante und zum Teil exotische Bäume.

In der Brigach schwimmt eine Schwanenfamilie mit ziemlich frisch geschlüpften Küken und nachdem die Wolken sich kurzzeitig ziemlich verdunkelten, wird es über dem Brauhaus des allgegenwärtigen Fürstenberg-Biers mit dem Diana-Brunnen wieder heller.

Abendessen gibt es sparsam beim Italiener im Hotel Linde, der die 4.4 Bewertung aus Google nicht wirklich wert erscheint. Auf diese Weise sind heute dann 6 km ohne nennenswerte Höhenmeter zusammen gekommen.

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