Aufbruch durch das Kraichgau
Nach etwa 10 Kilometer ist der Aufstieg bei Nussloch nach Maisbach erreicht. Das ist der erste der vier kurzen aber steilen Kamelhöcker. Von Maisbach aus geht es wieder hoch, runter und wieder hoch (Kamelhöcker 2und 3) bis Ochsenbach erreicht ist und schließlich der letzte Anstieg (Kamelhöcker 4) bis nach Gauangelloch. Nach Bammental sind es dann nur noch wenige Meter hoch und eine schnelle Abfahrt. Schließlich führt ein eigentlich autofreies, teilweise sehr steiles, Nebensträsschen am Bammentaler Altenheim vorbei nach Wald-Hilsbach. Dort beginnt der Aufstieg über ca. 400 Höhenmeter zum Königsstuhl. In Summe sind das nach Abfahrt zur Molkenkur und dann wieder hoch zum Speyerer Hof und von dort in die Weststadt genau 40 km mit immerhin 859 Höhenmetern.

Los geht es durch offene Feldlandschaft – ein Schild am Rand des Getreidefelds weist auf Kraichgau-Korn hin, die Mohnblumen dazwischen leuchten rot in der bewölkten Frühsommersonne. Der Blick reicht weit über sanfte Hügel, die sich bis zum Horizont hinziehen, unterbrochen nur von einzelnen Baumgruppen und Strommasten. Weiter unten dann das erste Ortsbild von Ochsenbach, eingebettet in grüne Felder und Wiesen. Zum Abschluss dieser Sequenz zeigt sich ein ruhiger Flussabschnitt, das ist bereits die Elsenz in Bammental.
Bammental – An der Elsenz
Die Elsenz ist ein kleiner, klarer Fluss. Vom Ufer aus, umgeben von Geranien und blühenden Sträuchern, lässt sich das Wasser gut beobachten. An einer flachen Steinplatte am Flussufer lagern zwei Nilgänse.

Weiter oben öffnet sich der Blick auf Bammental in welliger Landschaft mit Wiesen und Waldrändern. Dann, mitten im Wald, auf dem Weg zum Königsstuhl, kann ich am großen Rossbrunnen meine Wasserflasche auffüllen. Es ist ein alter Naturwasserbrunnen aus Sandstein, mit einem runden Mühlstein als Rückwand.
In Wald-Hilsbach höre ich das Gewitter grollen und nach dem Ort komme ich in einen kleinen Regenguss, der aber schon bald wieder aufhört und bis oben bin ich wieder trocken. Auf dem Weg saust eine junge Dame, die erstmal gar nicht sonderlich sportlich wirkt, in sehr zügigem Tempo an mir vorbei.
Heidelberg – Aufstieg und Aussicht
Oben auf dem Königsstuhl angekommen gibt es Holzbänke, Picknicktische und einen Münzfernguckerpfosten. Ein klassischer Aussichtspunkt, der heute am Sonntag, dank Bergbahn, gut besucht ist. Mein Rennrad ist daneben geparkt.

Von hier aus blickt man hinunter auf Heidelberg: die roten Dächer der Altstadt, das Neckartal, dahinter die charakteristischen, bewaldeten Hügelkuppen. Eine junge Frau sitzt allein auf der Wiese unterhalb des Aussichtspunkts und genießt die Aussicht für sich alleine.
Auf dem Weg dann zum Speyerer Hof gibt es einen weiteren Aussichtspunkt. Von dort sieht man das Schloss, Altstadt mit Heiligenberg und noch einmal die Rheinebene. Die umliegenden Baumkronen rahmen den Ausblick ein, sodass man je nach Standort unterschiedliche Ausschnitte der Stadt und des Tals erfasst.
Experiment: Bei diesem Artikel handelt es sich um ein Experiment, der Inhalt ist ja eigentlich nicht so spektakulär. Ich habe den Workflow nun fast vollständig automatisiert. Dank der Python Bibliothek garminconnect lassen sich jetzt direkt von der Termux App auf Android aus die GPX Datei von Garmin Connect laden. In der Galerie des Telefons werden Collagen aus ein paar Bildern manuell erstellt und der Rest läuft völlig automatisch ab:
- GPX Datei hoch laden (über eigenes REST-API plugin).
- Bilder-Collagen hoch laden.
- WordPress Gutenberg Blöcke erstellen (Text, Links auf Bild-Collagen, Karten-Plugin).
- Textvorschlag erfolgt mit einem optionalen Parameter –ai. Dann wird Claude über API konsultiert, schaut sich die Bilder an und erzeugt Text dazu. Mit Hilfe einer Stilprobe funktioniert das ganz passabel aber natürlich muss es trotzdem überarbeitet werden. Aus den Nilgänsen wurde bspw. ein Hund. Die GPX Datei dient als White-List, nicht dass Claude in Versuchung kommt Orte zu erfinden.
- Die Auswertung der GPX Datei (Distanz, Höhenmeter errechnen) erfolgt auch direkt im Python Script und schließlich die Erzeugung des Beitrags über WordPress REST-API ebenso.
- Ein Aufruf des Claude API (Bilder erkennen und Text daraus erzeugen) mit Sonnet 4.6 liegt bei ca. 3-4 Cent.













