Von Heidelberg ins Neckartal

Es wird auch im Neckartal Frühling und so nutze ich den schönen Tag um mit einer langen Wanderung über 31 km und 910 Höhenmetern von Heidelberg ins Neckartal und zurück.

Auch wenn es ein Umweg ist, so lohnt sich der Blick vom Königsstuhl doch ganz besonders. Bis nach Neckargemünd geht geht es durchgehend abwärts.

Hier ist sind nur wenige Cafés geöffnet. Aber einen Milchkaffee und einen Kuchen finde ich dann doch. Über die Neckarbrücke mit Blick auf die Elsenzmündung kommt man auf die andere Neckarseite nach Kleingemünd. Erst einmal geht es steil den Berg hoch aber dann sich zieht sich der Weg bis Ziegelhausen auf halber Höhe am Hang entlang.

Teilweise öffnet sich zwischen den Bäumen mal ein schöner Blick. Irgendwann kommt man auf diesem Hauptweg an Baumfällarbeiten vorbei, die über hunderte von Metern wohl seit längerem Bäume und Äste auf dem Weg liegen lassen, so dass es sich hier zu einer schwierigen Kletterpartie entwickelt. Scheint wohl ein Protestaktion zu sein. Kein Wegzeichen, Sperrungen einfach nur alles seit längerem liegen gelassen.

Ziegelhausen durchquere ich zügig um wieder hoch zum Kanzlerblick am Köpfel zu kommen, wo Heidelberg nach ein paar Flusswindungen schon zu sehen ist. Das Schloss vom Philosophenweg aus liegt dann schon im letzten Licht und die Bar d´Aix, am Fuße des Philosopenweges, erreiche ich bei Dämmerung. Dort kehre ich mit schmerzenden Füßen ein und begegne der Dehydrierung mit einem kleinen Bier.

Wanderung Neckargemünd – Neckarsteinach

Schon wieder ein milder herbstlicher Sonntag mitten im November. Ein Tag prädestiniert um eine kleine Wanderung zu machen. In Neckargemünd starten wir und queren den Neckar. Von der Brücke ist die Aussicht auf den Ort, die Mündung der Elsenz und der Neckar besonders schön. Auf der anderen Seite führt der Weg steil nach oben um dann wieder langsam Richtung Neckarsteinach abzufallen.

Je mehr wir uns Neckarsteinach nähern umso voller wird es. Bei der ersten Burg, dem Schwalbennest oder Burg Schadeck hat man einen wunder baren Blick auf den Ort, auf den Dilsberg und den Neckar.

An der zweiten Burg, der Hinterburg, ist ein derartiges Getümmel, dass wir schnell weiter gehen. Die Restaurants im Ort sind zu aber einige bieten Essen zum mitnehmen an. Nach kurzer Wartezeit tragen wir unseren Pizzakarton zur Bootsanlegestelle, finden eine sonnige Bank und verzehren das Mittagsmahl. Wir sind nicht die Einzigen mit dieser Idee, was sich an den Papierkörben erkennen lässt.

Auf dem kleinen Uferweg zum Neckar Kraftwerk mit Schleuse und Übergang hat man nochmal einen tollen Blick auf den Neckar und die Burgen. Auf der anderen Seite ist es um 14h schon schattig und auf dem steilen Weg zum Dilsberg hoch begegnen uns auch wieder einige. Steil runter Richtung Rainbach und dann nochmal kurz steil hoch in den Wald führt der Rückweg (diesmal von Komoot ermittelt) uns wieder zurück an den Ausgangspunkt.

Ein wunderschöner Tag in Herbstfarben mit leider viel mehr Betrieb als in der Vergangenheit an den gleichen Orten.