Vom Bodensee zum Ilmensee

Am Wochenende hat es uns mal wieder an den Bodensee gezogen und mein Rennrad habe ich mitgenommen um am Samstag Nachmittag, bei nicht zu heissen Temperaturen, eine Tour über den Heiligenberg zum Ilmensee zu unternehmen. Über den Höchsten und das Deggenhausertal nach Salem ging es wieder zurück. 65 km mit 965 Höhenmetern.

Über den Hügeln thront zunächst das Heiligenberger Schloss mit Blick bis zum Bodensee und entlang des Wegs viele nette Dörfer die, obwohl doch schon einige Kilometer entfernt vom See, viel touristisches Angebot haben. Über eine steile Abfahrt zum Ende des Deggenhausertal und auf der anderen Seite einem kleinen sehr steilen Anstieg kommt man bald nach Ilmensee. Von dort führen kleine Straßen weiter und es öffnen sich ein paar Ausblicke auf den See.

Von Illwangen steigt die Straße noch einmal ziemlich steil zum Höchsten Plateau. Ein bisschen Rummel gibt es in der Aussichtshütte auf dem Gipfel. Durchs Deggenhausertal bis Salem dann über den mittlerweile schön gepflasterten Weg zum Affenberg bis Oberuhldingen ist es auf den Radwegen noch recht einsam. Am See selbst ist nunmehr die Hölle los. So war ich ganz froh, dass ich nur diese kleine Passage entlang des Sees gefahren bin. Zum Abschluss noch ein Blick von der Überlinger „Liebesinsel“ zum Säntis in der Schweiz.

Maiwanderung von Schriesheim nach Hohensachsen

Nachdem sich der April durch historische Kälte hervor getan hat hoffen wir auf den Mai um in der Pandemie ein bisschen mehr in Bewegung zu kommen, aber es beginnt weiterhin recht kühl. Regen ist angedroht, aber erst abends kommen ein paar Tröpfchen. Eine klassische Maiwanderung lässt sich da gut einbauen.

Von Schriesheim führt der Blütenweg parallel zur Bergstraße und wir wandern ihn bis nach Großsachsen, kurz vor Hohensachsen wechseln wir auf den Burgenweg zurück und versuchen der Kompass Tour Nr. 21 zu folgen. Mit Führer, Karte und Handy ausgestattet schaffen wir es nicht dem Weg exakt zu folgen und bei anschließender Analyse stellt sich heraus, dass der beschriebene Weg im Kompassführer nicht der dargestellten Route auf der Kompass Karte entspricht, die Dame ist schlicht nicht den Blütenweg sondern tiefer, durch die Orte gelaufen.

So kommt es zu einer Acht in unserer Route, da Blütenweg und Tourenweg ein kurzes Stück identisch sind. Die beiden Burgen an denen wir vorbeikommen sind sehr verfallene Ruinen. Bei der Hirschburg sind immerhin noch ein paar Steinhaufen zu sehen und es ist einiges los da oben. Einsamer ist es am Schanzenköpfel, dem höchsten Punkt. Da sind von der Umfriedungsmauer noch ein paar Steine unter Baumwurzeln zu erkennen. Flora beginnt trotz der Kälte nun doch richtig grün zu werden und mit der App Flora Incognita lassen sich auch alle Wildblumen auf dem Weg treffsicher identifizieren. Neben Goldlack, Maiglöckchen, Goldnessel, Silberblatt können wie die Rotbuche von der gewöhnlichen Hainbuche auseinanderhalten.

Auf den Wegen ist natürlich einiges los aber das geht mit Abstand wunderbar. Wir sehen die ersten Maikäfer und trotz des wolkigen Wetters bieten sich schöne Ausblicke auf die Rheinebene, über Weinberge oder zuletzt über Schriesheim zur Strahlenburg.

Für die 18 km und 680 Höhenmeter waren wir immerhin 5 Stunden unterwegs. Der Weg ist ziemlich kurvig und wellig, also kleine Passagen steil runter und dann wieder hoch.

Rund um Gimmeldingen

Bei schönem Frühlingswetter, manchmal gestört durch eine kalte Windböe, sind wir zu einem kleinen Ausflug in die Pfalz aufgebrochen. Gimmeldingen, wo eigentlich jährlich ein Mandelblütenfest stattfinden sollte, ist unser Ziel. Von Königsbach steigt der Weg sanft durch den Wald entlang von 12 Kreuzwegsstationen bis zur Klausenkapelle und dann entlang verschiedener Aussichtspositionen bis zur Waldgaststätte Pfalzblick. Da gab es immerhin einen kleine Ausschank mit viel Plastik und Pappgeschirr und relativ vielen Leuten, da ja direkt davor der Parkplatz ist.

Auf dem Rückweg, beziehungsweise im weiteren Verlauf, des Rundwegs kommen wir an verschiedenen interessanten Punkten wie beispielsweise der bunten Wand vorbei. Ab so ca. 300 Höhenmeter, viel höher kommen wir nicht, überwiegen kleine Kiefern auf sandigen Böden. Durch den weichen Sandboden und den Kieferngeruch fühlt es sich an, wie im Süden am Meer.

Der letzte Viewpoint ist bei der Meerspinnhütte. In der Ferne hinter Neustadt ist das Hambacher Schloß zu sehen, man kann den nördlichen Schwarzwald erahnen und auf der andern Seite der Rheinebene ist der Königsstuhl über Heidelberg zu sehen. Nunmehr verziert durch einen kleinen weißen Fleck, das überdimensionierte, fragwürdig durch die Heidelberger Behörde genehmigte, bislang leere Hotel. Über ein paar Stufen geht es schnell nach Gimmeldingen zurück.

Auch der Ort ist sehr sehenswert, ist zwar alles fast vollständig ausgestorben, aber es gibt viele nette Ecken. An den Parkplätzen treffen sich die meisten Leute und an allen Tischen mit Aussicht sitzen Leute beim Picknick. Überall findet sich der Name der Meerspinne, verschiedene Wappen enthalten Spinnennetz und Spinne. Die Meerspinne ist eine Weinlage rund um Gimmeldingen und eigentlich geht es nicht um eine Spinne sondern darum, dass man früher ein zweites Zugtier für die Weinlage benötigte (mährspännig ausgesprochen).

Von Karlsruhe nach Heidelberg

Heute sind wir nach Karlsruhe gefahren und haben dort ein gebrauchtes Fahrrad übernommen. Ich habe das Rennrad hinten rein gelegt und bin damit zurück nach Heidelberg gefahren. Aus der Stadt kommt man sehr elegant am Schloßpark vorbei und fährt durch Wald auf breitem gut asphaltiertem Radweg bis irgendwann der Weg nach Bruchsal abbiegt.

Da ich als Ziel nicht Heidelberg sondern als Zwischenstation den Königsstuhl angegeben habe, führt der Komoot Weg auf Radwegen entlang der B3, das ist nicht ganz so schön. Sonst ist der Weg sehr brauchbar, fast immer Radwege nur durch die Orte auf der Straße. Kurz vor Wiesloch will er mich allerdings auf eine Schnellstraße loten. Das konnte ich aber gut umfahren.

Wiesloch, Baiertal, Schatthausen, Bammental und dann auf direktem Weg über Waldhilsbach zum Königsstuhl. Meine Home Office Form lässt leider sehr zu wünschen. Aber nach einer Zeit lang ging es dann ganz gut. Oben auf dem Aussichtsplatz, unzählige Leute obwohl eigentlich betreten verboten, Schranken sind weggeschoben. Die Polizei, die noch vor kurzem aus dem Busch kam wenn einer hier angehalten hat, setzt sich nun wohl an anderer Stelle ein. Das neue (noch nicht eröffnete) Königsstuhlhotel ist schon grotesk groß geworden. In der Mitte ist der alte „denkmalgeschützte“ alte Teil zu sehen.

85 km und 820 Höhenmeter sind es insgesamt geworden.

Über Meersburg, Friedrichshafen, Markdorf

Auch heute hält das Wetter und um die Mittagszeit ist die Temperatur schon wieder sehr angenehm. Der Seeradweg durch Meersburg mit der namensgebenden Burg direkt am See bis Hagnau und dann in zweiter Reihe bis Immenstaad ist wirklich gut ausgebaut. Das Ufer in Hagnau ist auf jeden Fall den Besuch wert. In der Meersburger Innenstadt ist es verhältnismäßig einsam., trotzdem überall Schilder mit Maskenpflicht. Auch die Radwege sind kaum bevölkert und man kann sich gut aus dem Weg gehen.

Ab Fischbach geht es nicht mehr so schön weiter, der Radweg läuft einfach direkt an der sehr befahrenen Bundesstraße entlang. Bei Airbus, früher Dornier beginnt eine neue Umfahrung um Friedrichshafen aber dennoch ist auf der alten B31 immer noch lückenloser lauter Lasterverkehr.

Meersburg, Hagnau, Immenstaad

Kurz vor Friedrichshafen wird es uns zu laut und wir kehren dem See den Rücken und drehen ins Hinterland ab. Bis Markdorf geht es auf Nebenstraßen oder Radwegen. Nach der Unterführung der neuen B31 verfahren wir uns aber erstmal und landen im Wald. An Markdorf vorbei, das Stadtzentrum lassen wir aus, führt der Weg sehr schön über Bermatingen, Ahausen, unterhalb der idyllischen Kapelle von Baitenhausen bis Schiggendorf. Ein Ort, an dem man eher nicht vorbeikommt, sehr ländlich mit schönen alten Fachwerkshäusern. Nur der Radweg von hier nach Gebhardsweiler ist eine Zumutung. Grober Kies mit größeren Steigungen. Bei Ober-Uhldingen schließen wir die Runde wieder.

56 km und wellige 360 Höhenmeter sind es heute geworden.

Von Nussdorf zum Höchsten

Heute bin ich allein unterwegs und habe mir wieder den Heiligenberg über Lippertsreute und Frickingen vorgenommen. Die Straße nach Steigen wird auch immer wieder von Autos benutzt, die sich 4km Umweg über die offizielle Streckenführung sparen wollen, dennoch recht verkehrsarm. Ab Steigen, über die alte Steige, kann man nochmal abkürzen, steigt aber mit 20%. In Heiligenberg wähle ich die Strecke nach Betenbrunn und komme diesmal bei unserem alten Skihang vorbei. Vom Skilift, der hier vor 50 Jahren in Form eines einfachen Stahlseils stand, ist nichts mehr zu sehen. Ein kleiner grüner Hügel.

Kirchen und Kapellen

Einige Gemeinden wie Frickingen oder Betenbrunn haben richtige Kirchen, bei Wintersulgen, Echbeck oder in Krumbach, mit Märtyrer Abbildung, reicht es nur für eine kleine Kapelle.

Auf dem Höchsten

Auf dem Höchsten trifft sich doch trotz Wochentag einiges. Am Parkplatz gibt es sogar einen Imbisswagen. Dennoch ist das Gelände weitläufig mit viel Abstand zu anderen. Der Sendeturm ist schon von weitem sichtbar, die Skulptur als Symbol für Rhein/Donau Wasserscheide am Parkplatz übersieht man fast. Der Blick reicht weit über den See, aber die Alpen sind heute nur zu erahnen, stattdessen der übliche Dunst über dem See.

Durchs Deggenhausertal an den See

Die Abfahrt ins Deggenhausertal ist extrem steil und von dort geht es entlang der Dörfer leicht abschüssig aber heut mit starkem Gegenwind über Uhldingen und Birnau wieder zurück an den See.

60 km mit 800 Höhenmeter sind es geworden.

Von Nussdorf nach Heiligenberg

Für heute ist die Prognose noch eine Idee wärmer. Nachmittags wird es dann auch deutlich über 20 Grad. Nachdem wir nun das Seeufer in beiden Richtungen abgefahren sind, peilen wir für heute das Hinterland an. Da ist es nicht ganz so flach, wir werden wohl ein bisschen klettern müssen. Wieder entlang der Uferstraße (der Blick nach Seefelden und Uhldingen ist allerdings von oben, von der Bundesstraße aus aufgenommen, der Radweg ist eine Etage tiefer) bis Uhldingen und dann weiter nach Salem. Über viel landwirtschaftliche Fläche, vorbei am Salemer Schloß bis Frickingen und da steigt die Straße dann ca. 5 Kilometer, teilweise sehr steil bis hoch nach Heiligenberg. Je höher wir steigen um so spektakulärerer sind die Panoramen. Wieder sieht man die Berge aus allen Perspektiven. Oben am Heiligenberger Schloß ist die Fernsicht natürlich am besten.

Über Uhldingen nach Heiligenberg

Vom Schloß suchen wir einen Weg nach Wintersulgen, knapp an Betenbrunn, der Skiarena unserer Jugend, vorbei. Eine ziemlich steile Abfahrt führt ins Deggenhauser Tal und auf kleinen Nebenwegen und vielen neu gebauten Radwegen erreichen wir wieder Salem. Am Schloß vorbei führt der neue Radweg perfekt asphaltiert zum Affenberg Gelände. Der Parkplatz ist ziemlich voll und mit Online Ticket kann man wohl rein. Den Abzweig nach Deisendorf zu probieren erweist sich als weniger gute Entscheidung. Der Belag des Weges wechselt schnell auf Schotter und dann von der Deisendorfer Grillhütte bis nach Nussdorf ist der Waldweg äußerst zerfurcht von Waldarbeiter Traktoren. Nichts für feine Tourenräder.

Wir haben heute 54 km absolviert und sind 610 Höhenmeter geklettert. Zwischen Steigen und Heiligenberg waren es 20% Steigung.

Schloss Salem und Deggenhauser Tal

Überlinger See und Untersee

Ende März lockt uns sommerliches Wetter zu einer Radtour am westlichen Bodensee. Der Wetterbericht verspricht über 20 Grad. Wir schwingen uns kurz vor Mittag auf die Räder, mutig in kurzer Hose und es fühlt sich ziemlich kühl an, aber mit langer Jacke geht es gut und irgendwann ist es so warm, dass ich Jacke gegen Weste tausche. Dank Pandemie sind die Radwege so leer, wie wahrscheinlich so kurz vor Ostern sonst nie. Entlang des Überlinger See führt der Bodenseeradweg an der Goldbacher Kapelle vorbei, unterhalb der Heidenhöhlen über Sipplingen bis Ludwigshafen (früher Sernatingen, woran uns das Peter Lenk Relief am Rathaus von Ludwigshafen erinnert).

Goldbach, Sipplingen, Ludwigshafen

Neben dem Relief gibt es in Ludwigshafen andere Skulpturen und einen Brunnen zu sehen und natürlich See- und Alpenpanorama. Am Ortsende verlassen wir den See Richtung Bodman, wo wir ein bisschen rumirren und dann führt der Radweg nach Konstanz über Radolfzell. Wir hätten auch über den Bodanrück fahren können aber haben uns für Maximierung der See- und Alpensicht und Minimierung der Höhenmeter entschieden.

Radolfzell und Untersee

In Radolfzell stärken wir uns mit Pizza im Karton bewundern Altstadt, Münster, die Seeseite inklusive einer hockenden Skulptur direkt am Seeufer. Auf der Nordseite des Untersees führt der Radweg durch Allensbach mit tollem Blick auf Reichenau und Alpen bis nach Konstanz. In Konstanz werden die Radwege dann doch voller und wir steuern den direkten Weg zur Fähre an.

Fähre nach Meersburg

Auf dem See mit Maske im Wind im zugigen Außenbereich bietet sich uns ein faszinierendes Alpenpanorama entlang des ganzen Sees. In Meersburg schließen wir Richtung Unter-Uhldingen über Seefelden, am alten Untermauracher Kloster unterhalb der Birnau die Runde in Nussdorf.

Birnau und Seefelden

Insgesamt waren wir 72 km unterwegs (etwa 4 km davon Fährfahrt) und sind bescheidene 370 Höhenmeter geklettert.

Wanderung Neckargemünd – Neckarsteinach

Schon wieder ein milder herbstlicher Sonntag mitten im November. Ein Tag prädestiniert um eine kleine Wanderung zu machen. In Neckargemünd starten wir und queren den Neckar. Von der Brücke ist die Aussicht auf den Ort, die Mündung der Elsenz und der Neckar besonders schön. Auf der anderen Seite führt der Weg steil nach oben um dann wieder langsam Richtung Neckarsteinach abzufallen.

Je mehr wir uns Neckarsteinach nähern umso voller wird es. Bei der ersten Burg, dem Schwalbennest oder Burg Schadeck hat man einen wunder baren Blick auf den Ort, auf den Dilsberg und den Neckar.

An der zweiten Burg, der Hinterburg, ist ein derartiges Getümmel, dass wir schnell weiter gehen. Die Restaurants im Ort sind zu aber einige bieten Essen zum mitnehmen an. Nach kurzer Wartezeit tragen wir unseren Pizzakarton zur Bootsanlegestelle, finden eine sonnige Bank und verzehren das Mittagsmahl. Wir sind nicht die Einzigen mit dieser Idee, was sich an den Papierkörben erkennen lässt.

Auf dem kleinen Uferweg zum Neckar Kraftwerk mit Schleuse und Übergang hat man nochmal einen tollen Blick auf den Neckar und die Burgen. Auf der anderen Seite ist es um 14h schon schattig und auf dem steilen Weg zum Dilsberg hoch begegnen uns auch wieder einige. Steil runter Richtung Rainbach und dann nochmal kurz steil hoch in den Wald führt der Rückweg (diesmal von Komoot ermittelt) uns wieder zurück an den Ausgangspunkt.

Ein wunderschöner Tag in Herbstfarben mit leider viel mehr Betrieb als in der Vergangenheit an den gleichen Orten.

Herbstwanderung im Überwald

Lange habe ich hier nichts mehr berichtet. Wegen Corona und Home Office war unser Tatendrang etwas reduziert. Heute haben wir uns in kleiner Runde zusammengefunden um ein paar neue Ziele im Überwald bei Siedelsbrunn im Odenwald zu erkunden.

Von der „Passhöhe“ bei Siedelsbrunn, direkt beim Buddha Zentrum geht der Weg los, am Funkturm vorbei bis zur höchsten Erhebung, der Stiefelhöhe, die durch einen schönen Hinkelstein markiert ist. Immerhin eine Höhe von 589 Meter erreicht man, etwas mehr als beim Königsstuhl. Der Wald ist herbstlich und am Wegrand sind viele Fliegenpilze zu finden.

Das nächste Ziel ist die steinerne Bank, mit schöner Aussicht und direktem Blick auf die Windräder. Diese sind nun auf einigen Höhenzügen zu sehen. Unzählige Plakate in den Orten künden von heftigem Protest gegen diese Form der Energiegewinnung.

Stichwort „Bank“: auf dem Weg sind sie alle ausnahmslos besetzt. So braucht es eine Zeit, bis wir ein schönes Plätzchen für unser Picknick finden. Übrigens sind auch alle Parkplätze da oben ziemlich voll und auf den Wanderwegen begegnen wir vielen Leuten, die die gleiche Idee hatten wie wir.

Das nächste Ziel ist Lichtenklingen. Auch hier gibt es einige Leute, die unterwegs sind: ein altes denkmalgeschütztes verlassenes Forsthaus, eine verfallene Kappelle mit Devotionalien der Gottesmutter, der diese Kappelle geweiht war. Von dort geht es vorbei an einem alten Laufbrunnen ins Eiterbachtal hinunter, entlang einer Weide in der Rinder einer uns unbekannten Rasse grasen, inklusive kleiner Kälbchen.

Der Weg hoch zurück nach Siedelsbrunn folgt dem grünen Tal des malerisch gewundenen Bach. Bei einsetzender Dämmerung erreichen wir unseren Ausgangspunkt. Es ist immer erstaunlich und erfreulich, wie sich in unmittelbarer Nähe immer wieder neue schöne Orte finden lassen.