Gestern haben wir ein koreanisches Restaurant besucht, nachdem das gut bewertete mit ungarischen Gerichten im „Keller“ einen derartigen Musiklärm produziert, dass wir es vorgezogen haben weiter zu ziehen. Der Koreaner war nicht der Hit, mal sehen, ob ich die roten Soßenspritzer wieder aus meinen hellblauen Hemd raus bekomme.
Im Anschluß sind wir per Gratisshot in eine Ruinenbar in unserer Straße „eingeladen“ worden. Ein Gorilla aus Holszstehlen mit roten Augen begrüßt uns. Der Innenhof der Hausruine sieht dem in unserem Appartement recht ähnlich. Los ist nichts um 22h, aber um Mitternacht wäre es voll, meint der Barkeeper.

Heute gehen wir in westliche Richtung. Als erstes kommen wir am Liszt Museum vorbei. Das ist recht klein und es tummeln sich dort zwei ungarische Schulklassen mit Führerinnen.
Das nächste Ziel ist der Stadtpark mit dem grandios angelegten ethnologischen Museum. Eines der größten in Europa. Zwei riesige bewachsene Rampen stehen sich gegenüber, unter denen das Museum untergebracht ist.

Weiter geht es zur Burg Vajdahunyad. Die ist zwar nicht historisch, sondern wurde mit dem nahe liegenden Heldenplatz zur Jahrhundertwende um 1900 errichtet.

Eine der Figuren ist der Anonymous, der den unbekannten Verfasser der Magyarenchronik ehrt. Scheint Glück zu bringen, wenn man an seinem Schreibstift reibt. Die 10.000 Forint, also 25€, für den kurzen Ballonausflug sparen wir uns.

Wir kommen noch am Thermalbad und am Heldenplatz vorbei und über einen Schlenker Richtung Donau über die Margitstraße am Herrn mit dem Dackel dann wieder zurück.
Knapp 14 km sind wir heute voran gekommen. Die einzigen Höhenmetern kamen beim Aufstieg auf die Rampe zustande. Heute war der Wind weg und es war ziemlich heiß.