Von Überlingen über die 3 Berge

Für ein paar Tage am Bodensee ist das Rad mit dabei und die Wetterankündigungen für den Rest der Woche sind nicht sehr vielversprechend. Also mache ich mich heute noch einmal zu einer Tour auf. Los geht es in Nußdorf bei Überlingen. Über Lippertsreute, Frickingen und Stetten erreiche ich den Heiligenberg, den ersten dieser drei bekannten Berge der Region. Die Kuppe in Richtung Wintersulgen erreicht dann auch fast die 800 Meter und um diesmal ein paar Höhenmeter einzusparen geht es um das Deggenhauser Tal herum zum zweiten der Berge, dem Höchsten. Dort ist neben den großen Funkmasten ein Gestell aufgebaut, was die Wasserscheide symbolisieren soll: nördlich zur Donau, südlich zum Bodensee und somit zum Rhein.

Über das kleine Dorf Ilmensee am gleichnamigen See mit Campingplatz führt mich der Weg nun nach Wilhelmsdorf, wo ich durch das in der Ferienzeit schülerfreie Internat kurve und schaue, was sich da in den letzten 50 Jahren verändert hat. Der direkte Weg, der von hier nach Markdorf angezeigt wird, führt entlang wunderschöner einsamer Sträßchen. Allerdings sind von Eggwies bis Jonistobel davon etwa 3 Kilometer Schotter- oder Kiesweg durch Wald. Mit mit den 32er Reifen ist das gut zu fahren, zur Not ginge es auch mit dem Rennrad.

Bis Roggenbeuren geht es schön bergab aber dann kommen sehr steile Anstiege bis dann auch bald der Gehrenbergturm erreicht ist, mit toller Aussicht über die Baumkronen zum Bodensee und in die andere Richtung zum Höchsten. Über schöne kleine Nebenstraßen werde ich dann wieder bis Uhldingen geleitet und von dort die Radlerautobahn entlang des Sees an der Birnau zurück.

Insgesamt sind es 90 km mit 1203 Höhenmetern geworden und erstmalig habe ich alle drei Berge an einem Tag bezwungen. Im Großen und Ganzen ist das Profil eher wellig aber jeweils ein kurzer sehr steiler Stich mit Steigungen um die 15% ist dann doch ein bisschen herausfordernd.

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