Von Krems nach Wien

Nach dem massiven Gewitter von gestern Abend und verschiedenen Überschwemmungen, die sich in der Gegend ereignet haben sollen, hatten wir gestern in der Bierbar Piano geplant, dass wir heute eher versuchen früh los zu kommen. Außerdem mussten wir unsere Herberge schon um 9:30 verlassen haben, nicht ohne die Bettwäsche abgezogen und abgegeben zu haben. Das Frühstück war, wie erwartet, eher einfacher Natur, aber es war einiges da, um satt zu werden. Die beiden Damen waren sehr freundlich und sehr interessiert an unseren Radtouren und hatten auch einige Geschichten auf Lager, welche Art von Extremtouren schon bei ihnen einen Stop eingelegt haben. Sie meinten, dass es nach Regen riecht und in der Tat war der Himmel ziemlich grau.

Um 9:01h sitzen wir auf den Rädern und unsere Hoffnung, dem schlechten Wetter davon fahren zu können, erfüllt sich. Die Radwege sind ausnahmslos perfekt, ganz fein asphaltiert und selbst die kleinen Umwege, die dann auch verständlich ausgeschildert sind, befinden sich in sehr gutem Zustand. Eine erste Pause machen wir nach einer kleinen Kurve in einem idyllischen Kiosk direkt an der Donau. Erst beim Weiterradeln erkennen wir, dass dieser direkt am Atomkraftwerk Zwentendorf liegt. Neben den Kreuzfahrtschiffen, die wir an den Schleusen immer wieder überholen, gibt es auch ein paar Drachenboote mit Jugendlichen, die in Tulln anlegen.

Tulln ist eine interessante Zwischenstation, die namentlich im Nibelungenlied genannt ist, wo Kriemhild an Etzel übergeben wird, bevor in Wien dann die Hochzeit erfolgt. Die Stadtpromenade ist in Gärten angelegt und Kaiser Marc Aurel wacht auf seinem Ross direkt über dem Radweg.

Kurz vor Klosterneuburg rasten wir im Gasthaus am Silbersee. Ich liege, nach Kuchen gefragt, dem Missverständnis auf, dass es Rehrücken gäbe. Den habe ich dann auch bestellt: Schokoladenkuchen mit einer dünnen Schicht Konfitüre. In Klosterneuburg nehmen wir die Klosterkirche von weitem zur Kenntnis und auch beim Museum machen wir nur einen kurzen Stop. Die Radwegeführung nach Wien hinein ist schon außergewöhnlich gut.

Über uns braust der Verkehr, wir fahren unter Brücken am Kanal entlang und das Großstädtische sind die bemalten Brückenpfeiler mit unterschiedlichsten Motiven. Irgendwann müssen wir dann doch ins Getümmel, aber die Komoot Strecke führt uns auf sinnvollen Wegen vor unser Hotel. Ein kleiner Rundgang durch die naheliegende Fußgängerzone endet mit den ersten richtigen Tropfen des Tages. Schnellen Schrittes eilen wir zurück zu unserem Hotel. Dort sind wir mit einer Freundin aus Heidelberg verabredet, mit der wir zusammen ins Café Restaurant G’schamster gehen, was wir als die letzten Gäste wieder verlassen.

Die 85 km mit 225 Höhenmetern (also flach) sind uns heute recht leicht gefallen. Der Wind kam fast immer perfekt von hinten. Teilweise haben wir ohne größere Anstrengung Geschwindigkeiten von knapp 30 km/h erreicht und so haben wir das Hotel schon vor 15h erreicht. Das Kalkül, dem Wetter davon zu fahren, hat funktioniert. Über die ganze Strecke war ideales Radfahrwetter. Kurz nach 19h ging es dann los mit dem Regen.

Von Ybbs nach Krems

Um 7:30 schaue ich aus unserem Zimmer: leider Wolken. Das Zimmer ist diesmal mit Balkon, auf dem ich dann auch die ersten Übungen vollführe. Nachdem wir im Frühstücksraum das bislang abwechslungsreichste Frühstücksangebot vorgefunden haben, sind die Wolken dann auch weitgehend verzogen und kurz nach 10h sitzen wir auf den Rädern. Wir bleiben bis zur letzten Brücke nach Krems auf der rechten Seite der Donau.

Es sind einige Radler auf den wiederum bestens ausgebauten Radwegen unterwegs. Viele mit Motor und auch einige Sportradler. Einige Rennradler ziehen allerdings die Straße vor. Unsere erste größere Station ist Melk mit dem imposanten Stift, das man von weitem sich schon über das große Kraftwerk hinweg im Fluss spiegeln sieht. Hier lagern die Kreuzfahrtschiffe in mehreren Reihen und entsprechend voll ist der Radweg mit kreuz und quer laufenden Kreuzfahrern im sehr gesetzten Alter. Über die Hub-Nietenbrücke aus den 30er Jahren kommt man dann nach mehreren Kurven in die Stadt und an das Stift. Das betrachten wir aber nur von außen. Interessant ist, dass, ergänzend zu den Kreuzfahrtschiffen, diese auch von einigen Bussen begleitet werden, um sofort für die Landausflüge Vorort sein zu können.

In Schönbühl sehen wir auf dem Felsen die Burg und die Kreuzfahrtschiffe geben Gas. Sie fahren ungefähr mit einer Geschwindigkeit von 26km/h die Donau hinunter. Wir sind auf jeden Fall ein bisschen zu langsam. Leider muss auch der Radweg nun um den Felsen rum und das bedeutet einen kleinen steilen Anstieg.

Auf der gegenüberliegenden Seite sehen wir die Burg und die Weinberge rund um Spitz. Hier beginnt mehr oder weniger das Weinbaugebiet der Wachau. Im Vordergrund ist wieder ein Kreuzfahrtschiff zu sehen und einige Kanuten haben schwer mit den Wellen der großen Schiffe zu kämpfen.

In Rossatzbach schauen wir auf den blauen Kirchturm von Dürnstein unterhalb einer markant und weithin sichtbaren Burgruine. Das Wasser der Donau scheint warm genug zu sein, dass sich einige schon hinein wagen. Einen haben wir mitten im Fluss mit starker Strömung gesehen. Das scheint mir angesichts des mittlerweile erheblichen Schiffsverkehrs nicht ganz ungefährlich. Schließlich queren wir die Donau bei der Brücke von Mautern und begeben uns in unsere heute leider äußerst einfache Behausung, die Radfahrherberge Krems. In unserem Zimmer gibt es sieben Betten, aber wir haben es als Doppelzimmer gebucht. Ein ziemlicher Gegensatz zu unserer Luxusherberge gestern.

Wir sehen in Krems das steinerne Tor, die zentrale Fußgängerzone und den Dom der Wachau, die St. Veits Kirche und irgendwann beginnt es zu tröpfeln, dann in Strömen zu regnen, bis sich dann im Gewitter Sturzbäche durch die Stadt ergießen. Wir haben Unterschlupf im MarktSpiel gefunden. Die schenken bis 18h zwar noch zu trinken aus, aber sonntags bleibt die Küche abends kalt. Nach unserem hervorragenden griechischen Essen im Offenburger Zeus haben wir uns nun zu Ja Mas aufgemacht und es ist ganz ok, große Portionen, aber leider nicht ganz so gut. Auf dem Heimweg tröpfelt es schon wieder.

Auf der Entfernung von 64 km, die wir mit kurzen Steigungen und 185 Höhenmetern zu bewältigen hatten, war heute ideales Radfahrwetter; nicht zu heiß, ein paar Wolken, aber schön trocken. Mit dieser Auffassung waren wir nicht alleine und der sonntägliche Verkehr war erheblich, aber auf den breiten und bestens asphaltierten Wegen kein Problem. Was aber an der ein oder anderen Engstelle erwachsene „stark“ gewachsene E-Biker dazu verleitet, die nicht einzusehende Linkskurve auf der linken Seite zu nehmen, erschließt sich einem kaum. Wir waren Zeuge von mehreren Fast-Unfällen. Gerade an solchen Stellen muss man äußerst vorsichtig sein.

Von Linz nach Ybbs

Nachdem wir im Hotel Schillerpark durch ein sehr gutes Frühstück gestärkt wurden, bedurfte es fast 7 km, bis wir aus der Stadt wieder den Donauradweg am Ausgang von Linz erreicht haben. Das Stadtbild von Linz ist an dieser Seite eher industriell und so auch der Blick über die Donau auf Linz zurück. Der Radweg ist perfekt ausgebaut. Allerdings ist heute am Samstag mit strahlendem Wetter und steigenden Temperaturen ziemlich viel los. Auf der Radlerrennbahn sind so auch sehr unterschiedliche Geschwindigkeiten unterwegs.

Je mehr wir den städtischen Einzugsbereich verlassen, reduziert sich die Anzahl der reinen Sportradler und Freizeitradler und die Langstrecken-Tourer dominieren. Unsere Etappe heute ist länger geplant und wir sind deshalb zügig unterwegs. Die Blicke auf die Donau ähneln sich. Der breite Fluss, mit Hochwasserdämmen und Mauern zu dessen Verstärkung und ein sehr gut asphaltierter Weg sind die Regel. Teilweise müssen wir ins Landesinnere ausweichen und fahren auf verkehrsarmen Straßen.

Unsere erste Pause machen wir erst nach 60 Kilometern in Grein, das man schon von weitem aus sehen konnte und was wir nach gut 3 Stunden erreichen. Den ersten Kiosk am Camping Platz lassen wir aus, aber auch das zweite Café mit vielen Kuchen, aber direkt am Parkplatz mit unzähligen Fahrzeugen, Autos, Fahrrädern und Motorrädern erscheint uns nicht so gemütlich. Wir lassen uns dann im Hof eines Gasthauses mit langer Tradition und einer denkmalgeschützten Lärchendecke im Inneren nieder. Von hier sind es nur noch gute 20 km bis zu unserem Zielort Ybbs und wir müssen über die Brücke eines riesigen Kraftwerks mit entsprechender Schleuse, die gerade von einem dicken Kreuzfahrtschiff besetzt ist, die Donau queren.

Kurz nach Grein verschmilzt der Radweg für 10km leider mit der verkehrsreichen B3. Seit wir in Österreich sind, sind wir übrigens auf den Radwegen bislang nicht einen einzigen Zentimeter auf Split oder Schotter gefahren und jeder Weg ist besser geteert als die Straße, in der ich wohne. In Ybbs ist Stadtlauf, da ist einiges abgesperrt, aber der Babenberger Hof ist trotzdem schnell gefunden.

Dort bekommen wir ein „Upgrade“ für die Donau Lodge. Nach einem kleinen Rundgang durch die kleine historische Stadt, von der aber seit einem Brand im 19. Jahrhundert einiges nicht mehr steht, gibt es im Babenberger Hof noch ein Lachsfilet mit Kartoffelgratin auf drei Spargeln. Nicht schlecht, aber auch nicht der große Hochgenuss. Raffiniert ist die Idee, Brot, Butter, Salz und Öl für 5€ pro Person in einer stilvollen kleinen Holzkiste anzubieten.

Die Distanz über 83 km war heute schon einigermaßen anstrengend, zumal die Sonne einerseits erfreulicherweise den ganzen Tag schien, andererseits aber auch die Temperatur fast 30 Grad erreichte. Bei 204 Höhenmetern waren keine Steigungen zu überwinden, außer einer kleinen fiesen Rampe vor Grein.

Von Obermühl nach Linz

Im Aumüller hatten wir wieder direkten Ausblick auf den Fluss. Das Frühstück war ansprechend. Neben uns war eine Gruppe von vier älteren Kanadiern, die alle auf dem selben Pedelec-Typ unterwegs waren. Wir müssen auf jeden Fall irgendwann eine Fähre nehmen, denn die linke Seite wird durch Felsen, die direkt an die Donau reichen, unterbrochen. Wir entscheiden uns dafür, erst bis Untermühl auf der linken Seite zu fahren. Bis hierher sind wir fast alleine. An der Fähre von Untermühl treffen wir auf eine Vierer-Gruppe von Österreichern mit Klapprädern. Ihre Tradition für das Vatertagswochenende. Auf diese Weise kommen wir mal zu einem gemeinschaftlichen Foto in der kleinen Fähre.

Die grünen Hügel steigen links und rechts der Donau steil auf, so dass wenig Platz für Wege und Straßen bleibt. Autoverkehr gibt es kaum, aber die Wege sind perfekt ausgebaut. Nach der Fähre von Untermühl öffnet sich das Tal langsam und irgendwann ist auch wieder Platz für Autoverkehr. Der Radweg läuft parallel und später auf dem Donaudamm.

Kurz nach dem „Donauwirt“ gibt es eine gut ausgestattete Service-Station. Wir nutzen die Gelegenheit die Reifen aufzupumpen und ein bisschen sauber zu machen. Bei Ottensheim müssen wir per Drahtseilfähre auf die linke Seite wechseln. Wir warten dort mit einigen Radlern und ein paar Autos und keine Fähre ist zu sehen, bis sich irgendwann ein Teil des Anlegestegs von gegenüber langsam in Bewegung setzt. Auf dieser Art Fähre ist viel Platz für Autos und Fahrräder. Ein Radler mit ganz viel Gepäck fällt mir auf. Er kommt aus Frankreich und fährt den Eurovelo – Radweg 6 vom Atlantik (Loire Mündung) bis zur Donau Mündung im schwarzen Meer.

In Ottensheim machen wir noch eine kurze Pause bei kaltem Kaffee mit kaltem Milchschaum. Dann sind wir auch schon bald in Linz und werden gut durch die Peripherie geführt. Das Zimmer im Hotel am Schillerpark ist auch schon um 13:30 für uns bereit.

Unser Stadtrundgang führt uns über den neuen Dom, den Hauptplatz zurück zur Donau und zum Donaupark. Auf dem Rückweg kommen wir an einem Platz mit Live-Musik vorbei. Resi Reiner gibt gerade als letztes Stück ihren Hit „Naja, geht so“ zum besten.

Dann laufen wir zum alten Dom mit barocker Einrichtung. Im Seitenaltar ist mal wieder Maria Magdalena mit der Schlange kunstvoll abgebildet. Außerdem ist die Orgel zu besichtigen, auf der Anton Bruckner jahrelang als Dom-Organist gespielt hat. In der k.u.k Hofbäckerei gibt es Linzer Torte nach Originalrezept und die Melange dazu ist leider nicht erste Klasse.

In nostalgischer Erinnerung an das Heidelberger „da Vinci“ gehen wir hier auch in ein Restaurant gleichen Namens. Die Bewertung liegt bei 4.3. Es gibt keine nudelessenden Kinostars in schwarz-weiß, dafür Reproduktionen von Michelangelo und sehr viel Knoblauch. Danach schlendern wir wieder zum Stream-Festival. Dabei kommen wir an einer Tanzbühne mit ohrenbetäubendem Techno vorbei. Die aktuell aufspielende Band Night-Tapes ist kein Geheimtip. Das Festival kostet keinen Eintritt, das wird durch den Bierpreis kompensiert.

Die Distanz von 49 km hatte mit 130 Höhenmetern keine nennenswerten Steigungen zu bieten. Allerdings kamen mir die ersten 10 Kilometer, obwohl immer auf Höhe der Donau, ständig wie bergauf vor.

Von Passau nach Obermühl

Als wir aufwachen, regnet es. Wir lassen es langsam angehen und kommen spät zum Frühstück. Das Angebot ist ok, aber für den Preis steht es deutlich dem in Deggendorf nach. Wenig stilvoller Massenbetrieb mit von allem was, aber eben keine besonderen Käse o.ä. Schön ist, dass der Himmel aufreißt. Wir verlassen Passau bei schönstem Licht und kommen nach den ersten Bildern zügig auf der linken Seite voran. Bei diesem Licht sieht man auch die verschiedenen Farben der Flüsse viel besser.

Bei Obernzell überqueren wir die Donau mit der Fähre und betreten Österreich. Beim riesigen Wasserkraftwerk Jochenstein hätten wir auch queren können. Das Ausflugsschiff, was wir bei ca. 25km/h nicht einholen konnten, braucht in der riesigen Schleuse länger als wir. Wir bleiben auf der rechten Seite und müssen einige kleinere Steigungen überwinden, so dass wir von Pedelec-Gruppen oder Bike-Packern überholt werden. Bis Schlögen bleiben wir auf dem gut ausgebauten Radweg, steuern beim großen Campingplatz den Gasthof an. Gerade rechtzeitig, denn kaum haben wir unsern Kuchen vertilgt, beginnt es heftig zu regnen.

Als es dann wieder aufhört, beschließe ich bis zum Aussichtspunkt über die Schlögener Schlinge hochzufahren. Dazu geht es ein kurzes Stück, ca. 2km auf der Bundesstraße und dann ab auf eine kleine einspurige Straße und auf dieser über knapp 2km mit 12-16% Steigung hoch. Obwohl ich die Taschen im Restaurant gelassen habe, ist das eine ziemlich schwierige Aufgabe. Oben ist dann auf den Waldwegen zwar Radfahren verboten, aber das geht trotzdem ganz gut. Nicht schlimmer als der Schotter, den wir zuweilen hatten. Da oben verzettele ich mich zu Fuß, bis ich den Ausblick gefunden habe, aber zuletzt werde ich mit dieser phantastischen Aussicht über die Donauschleife belohnt.

Bis nach Obermühl an der Donau sind es dann weniger als 10 km. Leider beginnt es nun wieder leicht zu regnen, aber wir verzichten auf die Regensachen. Schließlich müssen wir wieder mit der Fähre rüber und dann sind es nur noch 100 Meter. Nachdem wir wieder sauber sind, vertreten wir uns die Füße in dem nur aus wenigen Häusern bestehenden Ort und beschließen einer Komoot Wanderung bis hoch zum Burgstallblick über die Donau zu folgen. Da geht es sehr steil über winzige Pfade den Hang hoch. Auf 2km machen wir 350 Höhenmeter. Ganz oben gibt es noch einen hölzernen Aussichtsturm, den ich erklimme und über ziemlich feuchte Wege geht es dann weniger steil zurück. Da wir im Fischgasthof Aumüller zu Gast sind, wird Zanderfilet mit Spargel offeriert und da der Betrieb preisgekrönt für seine Mostvariationen ist, werde ich dazu verleitet, einige davon zu probieren.

Die 60 km, die wir heue geradelt sind, wurden mit 497 Höhenmetern erkämpft, von denen 200 besonders hart waren. Die gut 6km lange Wanderung hatte es bezüglich Höhenmeter und Wegbeschaffenheit ebenfalls in sich. Meine Barfußschuhe haben die nächste Prüfung bestanden, allerdings nicht auf nassem Stein.

Rundgang durch Passau

Eine konkrete Kilometerangabe und eine zugehörige Karte kann ich heute nicht liefern, nur ein paar Eindrücke, was es in Passau an Sehenswürdigkeiten gibt. Um 10:30 Uhr haben wir uns am Domportal zu einer Stadtführung eingefunden, die uns mit Humor und Sachverstand an die wichtigsten Punkte in der Altstadt geführt hat. Der Platz vor dem Dom wimmelte von Schirmen, um dem Regen zu trotzen und Stadtführungen in allen Sprachen wurden von den jeweiligen Kreuzfahrtschiffen durchgeführt.

Hinter dem Wittelsbacherbrunnen mit Dom symbolisieren Engel die Flüsse (Donau mit Getreide, Inn mit Tirolerhut, auf der Rückseite Ilz mit Perlen). Morgens zeigt sich ein bisschen blauer Himmel, sonst war es meist grau oder hat geregnet. Das goldene Dach als Äquivalent zu dem in Innsbruck und das kunstvolle Treppenhaus in der fürstlichen Residenz mit Deckengemälde, welches die Stadt Passau mit Zeus darstellt.

Zur Festung „Vesta Oberhaus“ führen ein paar gut besuchte Treppen auf den Berg, aber für den eigentlichen 3 Flüsse Aussichtspunkt muss man Eintritt für das Museum bezahlen und wir geben uns mit den tiefer gelegenen Aussichten zufrieden. Einmal sieht man unten die Ilz in die Donau münden und von hinten kommt das hellgrüne Wasser des Inn dazu. Aber gleichzeitig sind immer nur zwei Flüsse zu sehen.

Auf dem Weg zurück zur Inn-Mündung beginnt es heftig zu regnen, so dass wir im Kaffee-Inn Unterschlupf suchen und finden. Da es weiter regnet, schauen wir uns mit unserem neu erworbenen Wissen der Stadtführung noch einmal den Dom an, mit dem kostbarsten Kunstwerk des Donaulandes in Niederbayern, der goldenen Kanzel (nicht wegen des Goldes, das macht vom Gewicht nur zwei Tafeln Schokolade aus, sondern wegen der vielfältigen Schnitzereien). Die Eisenbahnbrücke, so heißt sie im Volksmund, in der Vergrößerung des Domes über den Inn, heißt eigentlich Kaiserin-Elisabeth-Brücke, da selbige nach 10 Jahren mit der Eisenbahn wieder von Wien herkam, um im Hotel „wilder Mann“ ihre Familie zu treffen.

Vor dem Dom steht ein Statue des Königs Maximilian I von Bayern, der dem Dom den Rücken zudreht und damit signalisiert, mit der Macht der Passauer Erzbischöfe ist es vorbei und gleichzeitig den Blick in Richtung München richtet, um zu signalisieren, dass Passau jetzt zu Bayern gehört.

Nachdem wir zu dritt diesen Rundweg absolviert haben, regnet es leider immer noch und wir finden in der Stadtgalerie trockenen Unterschlupf und können uns im Mediamarkt versorgen und auf den Massagesesseln, die dort aufgestellt sind, entspannen.

Bei gut 17.000 Schritten dürften sich so an die 12 km akkumuliert haben. Tochter-2 wird mit dem Camper abgeholt und wir sind froh, dass wir heute nicht Rad gefahren sind. Die Prognose für morgen sieht ein bisschen besser aus.

Von Deggendorf nach Passau

Nachdem ich gestern mit dem Gedanken gespielt hatte, das Hotel zu stornieren, war ich heute beim Frühstück sehr froh, dass wir unseren Plan eingehalten haben. Für das Frühstück ist ein riesiges Buffet entlang des breiten Korridors angerichtet. In schön eingerichteten Räumen, die den Charme eines alten etablierten Hotels versprühen, genießen wir die grandiose Auswahl.

Gestern sind wir zur Abwechslung mal in einem indischen Restaurant eingekehrt und mit der hervorragenden Bewertung von 4.8 waren wir einverstanden. Das Essen kam so schnell, so dass wir es sogar noch zur Sneak Preview Night des lokalen Kinos geschafft haben. Der Film war nicht ununterhaltsam, aber im Großen und Ganzen ein ziemlicher Schmarrn, wie der Niederbayer dazu sagen würde. Da wir ein paar Minuten zu spät kamen und bis zum Ende des Abspanns der Name des Films nicht genannt wurde, musste ich den Namen des Films recherchieren. Mit den Stichworten “ … film usa 2024 kansas kalifornien brüder korea dreieck homosexualität … “ konnte mich Google zielsicher zum Namen des Films „On Swift Horses“ führen. Erster Eintrag bei taz.de „Spielfilm über unterdrückte Queerness“.

Auf dem Weg kommen wir an einem Museum zu Ehren Gerhard Neumann vorbei, es geht um fliegen und Triebwerke. Es gibt wieder Baustellen auf dem Donauradweg und Umleitungen, die tatsächlich über gute Wege führen. Es gibt wenige Attraktionen auf dem Weg, hier mal eine große Linde mit einem versteckten Kreuz und in der kleinen Gemeinde Winzer gibt es eine Burgruine und ein verwirrende Wegführung: darf man nun hier fahren oder nicht?

In Vilshofen machen wir eine Pause. Am Kai liegen Kreuzfahrtschiffe und direkt vorm Tor finden wir eine kleine Bäckerei, in der es ein bisschen Kuchen und Kaffee gibt. Ungefähr 12km vor Passau geht es dann wieder auf Schotterwegen weiter, bis wir dann weitgehend gut, aber einmal dann doch wieder verwirrend durch Passau geführt werden. Wir sehen unser erstes fahrendes Kreuzfahrtschiff und wundern uns über die geringe Frequenz von Booten, die wir bisher beobachtet hatten. Bevor wir unser mk Hotel beim Bahnhof in Passau beziehen, fahren wir erst einmal bis zur Spitze der Insel, wo der Inn in die Donau mündet, das ist das erste große Ziel: die deutsche Donau. Die nächste Etappe wird nach Österreich führen. Grund genug mein Rad vor der Mündung ins Bild zu bringen.

In Passau werden wir eine weitere Nacht bleiben und können deshalb ein bisschen was waschen. Die Treppe im Hotel läuft um den beleuchteten Globus. Dann geht es zum Rundgang durch die Altstadt, mit Dom von außen und innen und dem Passauer Tölpel und über den Inn-Kai wieder zurück.

Abends erwartet uns eine besonders schöne Überraschung, denn Tochter-2 kommt mit Freund im Camper auf dem Weg nach Süden in Passau vorbei und wir werden zum Abendessen eingeladen.

Das Wetter auf den 64 km mit 246 Höhenmetern war sonnig, bis es ab Vilshofen wieder wolkiger wurde. Morgen soll es schlecht werden. Mal sehen, wie wir unseren Ruhetag da verbringen können.

Von Straubing nach Deggendorf

In unserem geräumigen Zimmer hatten wir genügend Platz, all die nassen Sachen irgendwo hinzuhängen und morgens war auch alles wieder trocken. Ich suche meine Bürste aus den Tiefen einer meiner Taschen und begebe mich in den Hof, um die Regenklamotten vom trockenen Dreck zu befreien.

Das Frühstück ihm Gasthof Röhrl war gut, deutlich besser als gestern. Der Gasthof gehört wohl zu einer eigenen Brauerei, denn gestern hatte ich noch ein dunkles Röhrl Bier, genannt der „schwarze Bruder“. Den ein oder andern Sonnenstrahl sieht man. Aber gerade als ich langsam alles nach draußen bringen will, kommen kleine Tropfen von oben. Wir haben noch ein bisschen gewartet und dann wurde es immer heller.

In Straubing ist es bei der Abfahrt in Richtung Westen schon deutlich freundlicher, während es im Osten noch ziemlich düster ist. Der Stadtturm ist schon von blau umgeben. Die zwei Donauarme um die Insel liegen noch unter dunklen Wolken. Der Fluss hat nun mittlerweile schon deutlich an Breite gewonnen, aber Schiffe sind kaum zu sehen.

Auf den ersten 20 Kilometern waren die Straßen nass, was bei mir ohne Schutzbleche ordentlich spritzte. Dann auf einen Schlag war alles trocken und von oben kam heute auch nichts mehr nach. Vorsichtigerweise habe ich mir wieder eine Tour zusammengestellt, die mit dem Rennrad befahrbar ist, um größere Schmutzpassagen zu vermeiden.

Diese Planung hatte allerdings nicht im Kalkül, dass die Niederbayern offensichtlich den Klimawandel und dabei den Hochwasserschutz besonders ernst nehmen. Denn als erstes mussten wir durch eine riesige Baustelle hinter dem Donaudamm. Beim Reinfahren konnten wir die Absperrung umfahren, beim Rausfahren ging es dann eine steile Böschung runter und wieder hoch. Alles voller Kieswege, aber eine Umleitung oder Alternative war nirgends ausgeschildert.

Später bei Mariaposching fahren wir auch wieder in Richtung Donaudamm, aber sehen von weitem die riesige Baustelle, so dass wir auf der zweispurigen Straße bleiben und das war gut so.

Auf dem Weg gibt es auf dem Hügel bei Bogen die Wallfahrtskirche Heilig Kreuz von weitem zu sehen. Wir verzichten auf den Umweg und kommen an weiteren Donaudamm-Baustellen vorbei. Das bringt die Wege und Straßenführung ein bisschen durcheinander. Manchmal ist es perfekter Asphalt, dann wieder Baustellenschotter.

Nach gut zwei Stunden haben wir Deggendorf erreicht. Es wäre also kein Problem, heute auch noch 60 km bis Passau zu machen und das Hotel Donauhof zu stornieren, aber wir entscheiden dagegen, beziehen schon vor 14h unser extrem geräumiges Zimmer, diesmal mit Ausblick auf die Donau und die Brücke, da wir direkt unterm Dach im vierten Stock sind.

Frisch geduscht machen wir uns zum Stadtspaziergang bei blauem Himmel und 22 Grad auf, zunächst über einen kleinen Pfad hoch ich den Wald zum einzig verbliebenen Weinberg der Stadt. Dann weiter oben entlang mit Aussicht über die Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt, vorbei an der Heilig-Grabkirche St. Peter und St. Paul in die Altstadt mit schön breiten boulevardartigen Straßen und Plätzen in Richtung altes Rathaus. Unschön ist der ziemlich intensive Verkehr, der hier mitten durchfließt.

Nach einer Kugel Eis schauen wir beim Bike-Händler vorbei. Nach dem Regen-Debakel von gestern mit eiskalten Fingern, lasse ich mich auf ein neues Roeckl-Handschuh-Experiment ein, denn der Wetterbericht lässt noch den ein oder anderen Regentag erwarten.

Die Distanz von 43 km war mit 148 Höhenmetern wieder fast flach und erfreulicherweise kam auch der Wind meist aus der richtigen Richtung.

Von Regensburg nach Straubing

Nach drei Stunden Fahrt im Dauerregen bei 10 Grad musste ich ein paarmal an die Abschiedsworte des gemütlichen Wirts vom Hotel Adler in Donaueschingen denken „… und immer dran denken, ist alles freiwillig … „. Glücklicherweise waren die Wege heute einwandfrei asphaltiert, nur 2,5 km übelsten Schotter mussten wir nach ca. 35 km überwinden. Wir kommen über die erste Brücke, kurz nach der Mündung der Regen, auf den markierten Radweg.

Die Etappe war ohne größere Höhepunkte. Den Aufstieg zur Wallhalla im Regen bei Donaustauf haben wir uns gespart. Das haben wir uns alles schon letztes Jahr angeschaut. Die Ausblicke auf die Donau waren selten und wenn, dann war alles düster und grau. Ein erster sehr großer Lastkahn ist uns begegnet, nachdem wir bei Kelheimwinzer gestern schon den ersten Jachthafen mit Motorbooten gesehen haben.

Vor dem Einstieg in die Schotterpiste schauen wir nach Alternativen, aber das ist alles zu umständlich. Nur die Schafe auf dem Deich scheinen sich trotz kürzlich erfolgter Schur nicht am Wetter zu stören.

Während gestern am Samstag das Leben überall tobte kommen uns heute nur wenige andere Radler entgegen. Alles wie ausgestorben.

Schon deutlich vor 14h haben wir unser Ziel, das Hotel Röhrl in Straubing, erreicht und können die Räder in einer eigens dafür eingerichteten Fahrradgarage mit Rolltür auf einem Haken aufhängen. Die Räder, die Taschen und die Regenklamotten sind völlig verdreckt. Schön, dass der Regen nun ein bisschen nachlässt, so dass wir uns in der gut besuchten Konditorei Schmidt unweit unseres Hotels mit Milchkaffee und Käsekuchen eine Stärkung gönnen können. Das Frühstück heute im Hampton in Regensburg war ok, aber auch nicht mehr. Angesichts Preis und Standard war die Auswahl eher nicht in Ordnung, zumal sie auch den Massenbetrieb am Sonntag nicht so wirklich im Griff hatten. Wir sind dennoch gut satt geworden, aber die Fahrt im Regen braucht noch ein bisschen mehr Energie.

Die Zeit bis zum nächsten Regenschauer nutzen wir mit einem Altstadtrundgang durch Straubing. Die goldene Dreifaltigkeitssäule glänzt ohne Sonne nicht so eindrucksvoll, der Stadtturm ist immer im Blick und die schönen historischen Gebäude mit Skulpturen und bemalten Fassaden sind auch bei diesem Wetter schön.

Über die Karmeliterkirche laufen wir zur Donau runter und sehen in der Ferne die Anlegestelle, die es offensichtlich innerhalb der Schleife gibt. Über die begradigte Fahrrinne mit riesiger Schleuse sind wir schon mit den Rädern gekommen. Durch den Park im Moosgraben kommen wir zum Spitaltor und von dort zur dominanten und weit sichtbaren Basilika St. Jakob, die nicht ganz so in Barock umgestaltet ist wie die vielen Kirchen, die wir bisher gesehen haben.

Stattdessen gibt es sehr eindrucksvoll bemalte Fenster, die wohl Anfang des 20. Jahrhunderts neu geschaffen worden sind. Orgelkonzert war gestern, aber heute testet ein Organist die Orgel mit Dauertönen auf den hohen Pfeifen. Das beendet unsere Besichtigung und draußen hat der Regen wieder eingesetzt.

Die flache Etappe von 49 km mit 133 Höhenmetern haben wir weitgehend ohne Pause absolviert. Die Schutzklamotten haben uns innen weitgehend trocken gehalten, aber Spaß beim Radfahren fühlt sich anders an.

Von Ingolstadt nach Regensburg

Die Beerdigung, auf der wir zu Gast in Durbach waren und wegen der wir mit dem Zug von Ingolstadt nach Offenburg gefahren sind und dort übernachtet hatten, war einerseits ein äußerst trauriger Anlass, andererseits ein schönes Zusammenkommen von Vielen, die wir schon lange nicht mehr gesehen hatten, in einer wunderbaren Umgebung und vorzüglichem Essen. Mit dem Zug zurück nach Ingolstadt hat auch alles geklappt, auch wenn es manchmal ein bisschen eng wurde. Die Räder im Hotel Anker waren auch da, unser Zimmer lag im vierten Stock unterm Dach und war klein und winklig. Das Frühstück war gut und das Gespräch mit den vier Österreichern auf E-Bikes ergab, dass von Weltenburg keine Schiffe wegen Niedrigwasser fahren.

Nach anfänglichen Navigationsschwierigkeiten finden wir den Donauradweg, der sich mal wieder dadurch auszeichnet, dass man auf staubigen Schotterpisten fährt. Das Kraftwerk am Schotterweg ist die erste Attraktion, neben kleinen Kirchlein und der wenig attraktiven Silhouette von Vohburg mit einem Radweg, der diesen Namen beim besten Willen nicht verdient. Wir wechseln die Donauseite, da geht es asphaltiert weiter, aber wir machen den Fehler, den Fahrradwegweisern zu folgen und landen wieder auf einem Schotterweg. Bis zum Kloster Weltenburg lass ich mich noch zweimal reinlegen, aber wir folgen dann der kaum befahrenen Straße.

In Weltenburg frage ich den Mann im Ticketcontainer, ob es kein Wasser mehr gibt und der erläutert uns die Misere, gibt uns aber den Tipp, dass wir die Fahrräder und uns auch mit einer Zille durch den Donaudurchbruch bringen lassen können. Das setzen wir unmittelbar in die Tat um, denn es ist sehr viel Betrieb im und um das Kloster und wir wollen schnell weiter.

Unsere Räder und ein großer Kinderanhänger haben neben ca. 15 Leuten Platz in der Zille (einem kleinen offenen Boot mit Motor) und die fährt zwar nicht den gesamten Weg bis Kelheim, aber bis zu einer Stelle, wo wir die Räder auf den kleinen Radweg bekommen, der dann bis Kelheim führt.

Auf diese Weise kommen wir in den Genuss ca. 2 km über den Fluss zu gleiten und die faszinierende Felslandschaft vom Wasser aus zu sehen. Dem Nepomuk (in der Mitte auf dem Bild rechts oben) ging das Wasser angeblich letztes Jahr bis an die Füße. Das ist schon ein großer Unterschied.

Auf einem kleinen Wanderweg, der dann mehr und mehr zu einem richtigen Weg später auch mit Asphalt wird, fahren wir bis Kelheim. Es sind sehr viele Leute unterwegs. Beim Donautor finden wir dann auch ein schönes Café und die haben guten Käsekuchen und Milchkaffee. Ich schaue mir den Weg bis Regensburg an und entscheide mich dafür, eine rennradtaugliche Strecke auszuwählen.

Der Anfang ist nicht so schön, große Straße mit wenig Verkehr, der ist dann aber schnell. Sobald wir über die spektakuläre Brücke die Donau queren, fahren wir auf kleinen einspurigen Straßen und durch Dörfer und immer wieder läuft neben uns der offiziell angezeigte Donauradweg. Einfach zu erraten: staubiger Schotter.

Ganz zuletzt schon in Regensburg folgen wir wieder dem Radweg und es bleibt beim Schotter bis fast zur steinernen Brücke. Unser Hampton Hotel liegt am anderen Ende, vorbei an den Kreuzfahrtschiffen. Nachdem wir wieder sauber und in Zivil sind, laufen wir ca. 5 km durch die Stadt auf der Jagd nach den besten Perspektiven von Brücken und Dom. So sind es heute doch einige Fotos bei idealen Wetterbedingungen geworden.

Heute ist auf der andern Seite der Donau auch ein großes Volksfest mit Riesenrad und Kettenkarussell schon von weitem zu sehen. Die Jugend hüllt sich in schicke Trachten meist mit jeweils einem offenen Bierfläschchen als Accessoire. Man sieht kaum Flaschensammler, aber einer ist unterwegs und der ist äußerst bepackt.

Das Essen im Bischofshof am Dom inklusive dem preisgekrönten Weltenburger Dunkel Barock Bier ist ganz hervorragend, wird in Rekordzeit zu absolut akzeptablem Preisniveau geliefert.

Die heute bewältigte Distanz war mit 89 km mit ca. 2 km Bootsfahrt deutlich mehr, als wir bisher gemacht hatten. Die 270 Höhenmeter lassen sich weitgehend auf die beiden Fahrstraßen zurückführen, die wir, entnervt von den Radwegen, genommen hatten. Insgesamt ist es aber gut gelaufen und wir sind bei bestem Wetter und wenig Wind zügig vorangekommen.