Die erste Hälfte des Donauradwegs bis Budapest haben wir uns für dieses Jahr vorgenommen. Ausgangsort ist Donaueschingen. Das ist mit Regionalbahn inklusive Fahrrad gut zu erreichen.
Das Ziel ist Budapest in Ungarn. Mit Wien in Österreich, Bratislava in der Slowakei kommen wir so durch drei Hauptstädte und durch vier Länder.
Die Etappen werden wie immer so gewählt, dass wir in einem halbwegs interessanten Ort Quartier finden. So kommt es teilweise zu sehr kurzen und je nach Erfolg bei der Quartiersuche auch einmal zu längeren Passagen.
Nach längerer stabiler Wetterphase wird es erst einmal wechselhaft, als wir losfahren. Einen Tag zwischen Regensburg und Straubing sind wir in Dauerregen gekommen. Mit 10 Grad war das nicht gemütlich. An allen anderen Tagen konnten die Regenklamotten aber in der Tasche bleiben, obwohl es ab und zu wenige Tropfen gab oder in Wien auch mal einen kurzen Regen. In Ungarn wurde es dann immer heißer. Das Thermometer ist öfters über 30 Grad geklettert und in Budapest wurde es dann die Woche, die wir dort noch verbracht haben immer heißer. Meistens hat der Wind mitgespielt, erst in Richtung Bratislava kam das heiße Wetter eher von Osten und so auch der Wind. Das war dann deutlich in der Geschwindigkeit zu merken.
Die ganze Strecke verlief pannenfrei. Die Radwege in Österreich sind fast überall perfekt, auch durch die Slowakei und Ungarn sind wir meist auf guten Wegen gefahren. Die schlechtesten Radwege gibt es in Deutschland, für schmale Reifen oft untauglich.
Die Tour startet bei etwa 680 Metern Höhe in Donaueschingen und endet in Budapest bei etwa 110 Metern Höhe. Also alles bergab und tatsächlich ist es meist ziemlich flach. Ab und zu gibt es dann doch kleine Hindernisse. Die angegebenen Höhenmeter sind dennoch wahrscheinlich etwas übertrieben, da bei flachen Etappen die Messgenauigkeit ungenauer wird, da sich die Messfehler akkumulieren.
Etappen: